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Berufsbilder der Metall- und Elektroberufe – IT-Berufe ändern sich zum 01. August 2018

Veröffentlicht am 02.07.2018

Das saz unterstützt seit vielen Jahren Unternehmen in ihren Ausbildungsaktivitäten. Hierzu werden u.a. auch Projekte genutzt, wie aktuell das JOBSTARTER plus-Projekt fit für 4.0. Gemeinsam mit dem Projektpartner Unternehmerverband Norddeutschland M-V e.V. haben wir das Thema  „Auswirkungen der Digitalisierung auf die berufliche Aus- und Weiterbildung“ bearbeitet.

Im Rahmen des Digitalen Dinners 2017 und des Tages der ausbildenden Fachkraft 2018 wurde darüber informiert, dass zum 1. August 2018 die industriellen Metall- und Elektroberufe und der Beruf Mechatroniker/-in teilnovelliert werden. Die Themen „Industrie 4.0“ und digitales Arbeiten werden in die Ausbildungsordnungen integriert. Damit sollen die Auszubildenden auf die zukünftig geänderten Anforderungen in der Arbeit 4.0 vorbereitet und in gleichem Zuge diese Berufe wieder attraktiver werden.

Neben der neuen verbindlichen Berufsbildposition „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ besteht für die Unternehmen die Möglichkeit Zusatzqualifikationen zu vermitteln. Für die Metallberufe sind dies die Zusatzqualifikationen Prozessintegration, Systemintegration, IT-gestützte Anlagenänderung sowie additive Fertigungsverfahren. Für die Mechatroniker sind es Programmierung, IT-Sicherheit, digitale Vernetzung und additive Fertigungstechniken sowie für die Elektroberufe Programmierung, IT-Sicherheit und digitale Vernetzung.

Des Weiteren wurden im Rahmen einer ersten Phase die IT-Berufe modernisiert. Die Änderungen betreffen im Wesentlichen dringende Anpassungsmaßnahmen zum Thema IT-Sicherheit. Beispielsweise wurde die allen IT-Berufen gemeinsame Position 5.4 des Ausbildungsrahmenplans in „IT-Sicherheit, Datenschutz und Urheberrecht“ umbenannt und um entsprechende Inhalte zum Thema IT-Sicherheit ergänzt. Die grundlegende Überarbeitung der IT-Berufe (Neuordnung) hat begonnen und wird vermutlich zum 01.08.2020 in Kraft treten.

Die o.g. Änderungen gelten für alle Ausbildungsverträge ab dem 01. August 2018. Das Lehr- und Ausbildungspersonal an allen Lernorten steht vor der großen aber realisierbaren Aufgabe, die Auszubildenden auf die Anforderungen der zukünftigen Tätigkeiten im Zeitalter 4.0 vorzubereiten. Das saz mit seinem JOBSTARTER plus-Projekt „fit für 4.0“ wird in diesem Zusammenhang seinen Beitrag leisten.

Weitere Information und Umsetzungsunterstützung zu den einzelnen Berufen finden Sie auf den Webseiten des BiBB.

   

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